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Umarmt in sanfter Dunkelheit Verstummt und geblendet von Verlangen Gedanken fließen ins Nichts Die sterbliche Hülle verbrennt auf dem Scheiterhaufen
Zwei Körper die ineinander fliessen Die Welt um uns verblasst Wie es die Sonne am Abend tut In unseren kleinen Kaskaden
Schließe deine Augen und komm mit mir In meine eigene Wirklichkeit Wo keine Fesseln unsere Seelen binden Wo wir ewig umherstreifen können
Keine Angst fängt uns in dieser Stunde Nichts hält uns heute Nacht zurück Komm mit mir meine zerbrechliche Blume Marschiere mit mir auf das Licht zu
Sei nicht Scheu, dieser kleine Schmerz Ist nur der Preis den du zahlen musst Er ist gering im vergleich zu dem was du erhältst Das sind meine letzten Worte
Du suchst mich in Worten Du suchst mich in Gedanken Und Du suchst mich in Gesten Aber begreifst Du denn nicht?
Was nützen Dir tausend Fassaden? Wenn sie nur dienlich sind, um Dich zu verschleiern? Warum siehst Du mich nicht? Erkennst Du mich denn nicht?
Ständig hungerst Du nach göttlicher Inspiration Doch wo suchst Du sie? Glaubst Du wirklich, Du findest sie außerhalb? Hast Du nie davon geträumt, selbst zu einem göttlichen Funken zu
werden?
Warum glaubst Du ewig suchen zu müssen? Was fürchtest Du zu erkennen, wenn Du Deine Augen öffnest? Warum lässt Du Dir ständig vorschreiben, was Du zu glauben hast während Dein Herz wissend strahlt?
Warum siehst Du mich nicht? Bin ich nicht komplex genug? Kennst Du denn nicht das Meer der Sehnsucht in Dir? oder die Flammen der Entschlossenheit?
Ständig rufst Du mich in Deinen Ritualen an Glaubst Du denn wirklich, das ich nur dann bei Dir bin? Was, glaubst Du, bin ich? Wer, glaubst Du, bin ich?
Du kennst mich als Isis, Hekate, Diana und Ceres! Als Ameratsu, Lakshomi, Aradia und Freya! Und jetzt schau in den Spiegel Und sag mir: Erkennst Du mich?